Es gibt keine digitale Strategie!

Es gibt keine digitale Strategie!
Ja es ist ein Modewort! Aber Digitalisierung durchdringt seit Jahren zunehmend nahezu alle Bereiche unseres Lebens.
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Ja es ist ein Modewort! Aber Digitalisierung durchdringt seit Jahren zunehmend nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Sie veränderte die Art wie sich Konsumenten verhalten und wie Unternehmen interagieren.  Vom KMU bis hin zum Grossunternehmen heute müssen sich alle Führungspersonen damit auseinandersetzen, wie sie digital im Unternehmen gegenüberstehen bzw. wie sie den Wandel adaptieren. Welche Produkte wollen „digitalisierte“ Konsumenten oder wie werden die eigenen Arbeitsprozesse „digitalisiert“?

Es klingt vermutlich für viele unlogisch, aber ich bin davon überzeugt, es gibt keine digitale Strategie. Digital muss direkt in die Kernstrategie eines Unternehmen implementiert werden.
In den letzten Jahren habe ich mit vielen Schweizer Unternehmern über digital in ihrem Unternehmen gesprochen. Viele meinen, sie können noch warten um sich Gedanken machen zu müssen. Wie sie beispielsweise mit Kunden online interagieren (Social Media), oder ob ihre Unternehmenskultur noch funktioniert. Einige hoffen sogar ihr Unternehmen passt sich von selbst der Digitalisierung an.

Viele Schweizer Führungskräfte sind sich der Tragweite und der Schnelligkeit technologischer Entwicklung nicht bewusst. Hier muss ein Umdenken stattfinden.

Unternehmen welche denken eine digitale Strategie existiert separat und unabhängig von der Geschäftsstrategie, stellen sich oft die falschen Fragen. Fast täglich  bekommen wir bei der Braincept AG anfragen welche so lauten:

  • Was sollen wir auf Facebook machen?
  • Wie sollen wir Twitter oder Instagram auftreten?
  • Warum haben wir keine App? Wir brauchen eine App!?
  • Wie kommen wir auf Platz 1 bei Google?

 

Klar, es ist überhaupt nicht falsch sich als Unternehmung diese Fragen zu stellen. Aber diese Fragen werden meist zum falschen Zeitpunkt und als Schnellschussreaktion gestellt. Es sind keine Fragestellungen mit welchen man starten sollte um digital zu adaptieren.

Fragen, welche man sich zu Beginn stellen sollte, stellen den Kunden sowie potentielle Interessenten in den Mittelpunkt. Dazu das eigene Produkt oder die Dienstleistung und wie man die beiden Teile verknüpfen kann. Man muss sich also zuerst Gedanken machen um das ganze Ökosystem in welchem sich ein Unternehmen befindet. Wo sind meine Kunden? Wer sind meine Kunden? Was machen meine Kunden? Was könnte meine Zielgruppe noch interessieren? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind geht daran die genannten Detailfragen zu klären.

 

5 Fragestellungen welche als digitale Grundsteine in die Geschäftsstrategie gehören.

  1. Wie hat sich das Leben meiner Kunden sowie Interessenten in den letzen Jahren verändert? Wo werden Informationen gesucht, wie werden Informationen geteilt?
  2. Welche neuen Möglichkeiten bietet diese Veränderung?
  3. Wie kann Mehrwert für den Kunden generiert werden, aufgrund der neuen Ausgangslage?
  4. Wie kann am neuen Mehrwert für den Kunden Geld verdient werden? Wie kann damit die Wertschöpfung optimiert werden?
  5. Wie steht man im Kontakt zum Kunden? Wie findet Kommunikation statt?

 

Bei den ersten zwei Fragen ist es wichtig den Markt zu beobachten und Kunden zu befragen. Das ist aber nicht alles, denn ein Unternehmer übertrifft mit seiner Vision die Wünsche seiner Kunden. Wir denken an den Automobil Pionier Henry Ford. Hätte Henry Ford nur seine Kunden gefragt was sie sich wünschen, hätten wohl alle gesagt: schnellere Pferde.

 Die letzten drei Fragestellungen gehören zum Kern jeder Geschäftsstrategie. Alle drei Punkte wurden durch digitale Technologien grundlegend verändert. Eine Unternehmung muss sich bei diesen Punkten aber auf die Veränderungen, dessen Auswirkungen und auf die neuen Möglichkeiten fokussieren. Welche die digitale Transformation bringt. Digital gilt hier als fundamentale Technologie, welche fast alles möglich macht.

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